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Posts Tagged ‘Venezuela’

7170l Katalogbuch Bonn 99/00. Einige wenige Indianergruppen Amerikas konnten sich der kulturellen Entfremdung und ethnischen Entwurzelung durch den „weißen Mann“ entziehen, ihre Identität weitgehend bewahren und weiterentwickeln. Repräsentativ dafür sind die Gesellschaften zwischen dem oberen Orinoko und dem Gebirgszug Paríma, der Gegend, in der man den legendären Paríma-See vermutete, in dem El Dorado – der Goldmann – lebte. Edgar Gonzales Nino, der bei den Amazonas-Indianern lebte, trug seit den 50er Jahren über tausend Zeugnisse dieser Kulturen zusammen, die mittlerweile von der Fundación Patricia Phelps de Cisneros in Caracos erworben wurden: Masken, Kultobjekte, Schmuck oder Federarbeiten, die durch große handwerkliche Kunstfertigkeit und Originalität bestechen. In dieser Publikation wird der enge Zusammenhang der Objekte mit dem spirituellen Leben der Indianer deutlich, in dem sich alles um Liebe, Arbeit, Kampf und Zauber dreht. Text: Luiz Boglar u.a. 21,5 x 28 cm, ca. 272 S., ca. 167 Farb-, 147 SW-Abb., Ln.

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Jesus Soto

 

Jesus Soto Skulptur in Ciudad Bolivar

Jesus Soto Skulptur in Ciudad Bolivar

Jesús-Rafael Soto (* 5. Juni 1923 in Ciudad BolívarVenezuela; † 14. Februar 2005 in ParisFrankreich) war ein venezolanischer Künstler. Nach dem Studium (1942-1947) leitete er bis 1950 die Kunstschule in Maracaibo. Ab 1950 lebte und arbeitete er in Paris und Caracas und war seit den sechziger Jahren einer der bedeutendsten Vertreter der kinetischen Kunst undOptical Art in Südamerika.

Seine Werke waren in einer Vielzahl von Ausstellungen in aller Welt zu sehen, u. a. in der Kunsthalle Bern (1968), im Guggenheim MuseumNew York(1974), im Quadrat Bottrop (1990) und in Madrid (1992). Seine Heimatstadt Ciudad Bolívar widmete ihm ein Museum.

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Ciudad Bolívar ist die Hauptstadt des Bundesstaates Bolívar in Venezuela mit einer Einwohnerzahl von 338.250 (2005, geschätzt).
Die Stadt wurde 1764 als Angostura gegründet, und 1846 in Ciudad Bolivar zu Ehren des Freiheitskämpfers Simón Bolivar umbenannt. Der ursprüngliche Name Angostura war eine Zusammenziehung des ehemalig vollen Namens der Stadt, ‚Santo Tomé de Guayana de Angostura del Orinoco‘, was auf Deutsch ‚Sankt Thomas von Guyana an der Verengung des Orinocos‘ heißt.
Die Stadt liegt an einer nur 1,6 Kilometer breiten Verengung des Orinoco, daher wurde hier im Jahr 1967 die erste Brücke über den Fluss gebaut. Ciudad Bolivars historisches Zentrum ist in einem sehr gutem Erhaltungszustand, mit kolonialzeitlichen Gebäuden und einer Kathedrale am Plaza Bolivar. Die Stadt dient heutzutage als ein wichtiger Hafen am Orinoco für die östlichen Regionen Venezuelas. Als eines der Hauptwirtschaftszentren im Stromgebiet des Orinoco sind seine Hauptprodukte Gold, Eisenerz, Vieh, Tierhaut und seltene Hölzer.
Die Stadt schenkte ihren Namen dem Angostura Baum (Cusparia febrifuga), der in der Region wächst. Die Rinde des Busch-ähnlichen Baums wurde traditionell als ein bitteres Tonic und Fiebermittel benutzt.
Im Jahr 1973 öffnete ein Museum für moderne Kunst, das von Carlos Raúl Villanueva geplant wurde und nach dem bekanntestem Sohn der Stadt dem Skulpteur Jesús Rafael Soto benannt wurde.

Ciudad Bolivar wurde ursprünglich als ‚Santo Tomé de Guayana‘ von Antonio Berrío um 1595 an einer anderen Stelle als der heutigen gegründet. Die Stadt erduldete Änderungen während ihrer ganzen Geschichte, bis die Stadt 1764 zur schmalsten Stelle des Orinoco umzog und den Namen ‚Santo Tomé de Guayana de la Angostura del Orinoco‘ annahm. Dieser Umzug wurde von der spanischen Krone unterstützt, die die Erbauung der Kirche und der Regierungsgebäude finanzierte.
1800 wurde die Stadt von Alexander von Humboldt besichtigt, der sie als eine ruhige Stadt begrenzt von einem mächtigen Fluss und als einen der reichsten Plätze unter Berücksichtigung der natürlichen Ressourcen Venezuelas hielt. Die Verengung des Orinoco bei Ciudad Bolivar vergrößerte die strategische Bedeutung und machte Ciudad Bolivar zu einem der Schlüsselpunkte im Kampf um die Unabhängigkeit. Wegen ihrer geographischen Position stellte sie während des Freiheitskrieges einen nur sehr schwer zu erobernden Ort dar. 1817 gelang es Simón Bolivar und Manuel Piar die spanischen Truppen nach vielen Schlachten zu besiegen, die Stadt – die sich kurz zuvor von der spanischen Krone für unabhängig erklärt hatte – zu erobern und die Provinz Guayana der Republik Venezuela anzugliedern, wobei Angostura zur provisorischen Hauptstadt des unabhängigen Venezuelas erklärt wurde. Am folgenden Tag wurde Piar geköpft.
Hier vereinten sich auch Britische Legionäre mit den Streitkräften Bolivars vor der Schlacht bei Boyacá in den Anden, die die Unabhängigkeit Kolumbiens sicherte. 1819 erklärte Simón Bolivar im Kongress von Angostura offiziell die Unabhängigkeit Großkolumbiens von Spanien. Um an den Helden der Befreiungskriege zu erinnern wurde die Stadt 1846 in Ciudad Bolívar umbenannt.
Heute ist sie die Hauptstadt des Bundesstaates Bolívar, der über ein Viertel der Fläche Venezuelas ausmacht.
Die Einwohnerzahl betrug um 1820 etwa 10.000 und im Jahr 2000 312.691.

Ciudad Bolivars historische Altstadt ist eine große touristische Attraktion, die sich durch Häuser und öffentliche Gebäude aus der Kolonialzeit auszeichnet.
The ‚Jesús Soto Museum of Modern Art‘, benannt nach dem Skulpteur und Maler Jesús Rafael Soto, zeigt eine Sammlung moderner Arbeiten von venezolanischen und internationalen Künstlern.
Ciudad Bolívar der Geburtsort von Musikern wie: Cheo Hurtado, Ivan Pérez Rossi und Antonio Lauro. Es ist auch der Sitz von Gruppen wie Serenata Guayanésa und das Ensemble Orinoco. Hierbei dominieren folgende Musikrichtungen:

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