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Casiquiare

Casiquiare

 

 

Diese Karte publizierte Humboldt als Anhang zu einem Artikel (16) im September 1812 in einer geographischen Zeitschrift. So bot sich ihm die Gelegenheit, vorab eines der wesentlichsten Ergebnisse seiner Amerikareise, das dann später ausführlich in der „Relation historique“ beschrieben wurde, darzulegen. Humboldt hat damit die bis zu seiner Amerikareise immer wieder geäußerten Zweifel an der Verbindung der großen Flüsse Orinoko und Amazonas, die auch von wirtschaftlichem Interesse war, widerlegt und zweitens ein interessantes hydrographisches Phänomen, die Bifurkation, wissenschaftlich untersucht. Hören wir ihn selbst: „… ich habe den Lauf der Flüsse durch eine beträchtliche Anzahl astronomischer Beobachtungen bestimmt; ich bin mit Hrn. Bonpland den Atabapo, den Tuamini und den Terni hinaufgegangen; ich habe mein Canot von Javita über den Schlangenwald bis zum Canno Pimmichin tragen lassen; ich bin auf diesem Fluss in den Guainia eingelaufen, welchen die Europäer Río negro nenen; auf dem Guainia bin ich abwärts gefahren bis zu dem kleinen Fort San Carlos; alsdann bin ich den Cassiquiare aufwärts gegangen bis zu der Stelle, wo er sich vom Orinoco trennt; und auf diesem wieder herunter bis nach San Thomas de Guiana, und habe auf diese Weise die Gebirgskette, von welcher man wähnte, dass sie die Gewässer des Orinoko und Cassiquiare von einander trennte [das Haupargument der Verbindungsgegner] im Canot durchschnitten. Diese Fahrt, die bey niedrigem Wasserstande gemacht, und durch nichts als durch die Stelle bey Javita unterbrochen worden war, hat nicht den geringsten Zweifel über die Spaltung des Orinoco ganz nahe bey seinem Ursprung übrig gelassen.“ (17)

Quelle Humboldt im Netz

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Mehrfach während der Vorbereitungszeit hatte Humboldt seine Pläne wegen politischer und kriegerischer Verwicklungen im Zeichen des aufstrebenden Generals Napoléon Bonaparte ändern und Reiseaktivitäten abbrechen müssen, zuletzt im Dezember 1798 den Versuch, von Südfrankreich aus auf ein Schiff zu gelangen, das Bonpland und ihm den Anschluss an die ägyptische Expedition Napoleons hätte ermöglichen sollen. Stattdessen machten sich nun beide mit sämtlichen für die Forschungsreise vorgesehenen Instrumenten auf den Weg nach Madrid – meist zu Fuß neben dem Wagen einhergehend – um für das amerikanische Forschungsunternehmen womöglich die Unterstützung der spanischen Krone zu erlangen. Die Vielzahl der unterwegs erhobenen Messdaten brachte erstmals geographischen Aufschluss über die Gestalt der innerspanischen Hochebene.

Sein Ruf als Wissenschaftler und Bergminenexperte (diese Privatexpedition konnte sich für Spanien u. U. lohnen; tatsächlich führten später seine Beschreibungen der mexikanischen Silberminen in dem „Versuch über den politischen Zustand des Königreichs Neu-Spanien“ zu massiven ausländischen Investitionen), sein diplomatisches Geschick und sein von der exzellenten Beherrschung des Spanischen unterstütztes Auftreten bei Hofe verschafften Alexander von Humboldt schon bald Empfehlungen und einen so privilegierten Forscher-Reisepass, wie ihn nach seiner eigenen Einschätzung kein Ausländer je erhalten hatte. Er sicherte ihm volle Handlungsfreiheit und das Entgegenkommen aller Gouverneure und Beamten im ganzen spanischen Kolonialgebiet. Abreisedatum mit der spanischen Fregatte ‚Pizarro‘ von La Coruña war der 5. Juni 1799. Humboldt schreibt in einem Brief vom selben Tag: „Ich werde Pflanzen und Fossilien sammeln, mit vortrefflichen Instrumenten astronomische Beobachtungen machen können (…) Das alles ist aber nicht Hauptzweck meiner Reise. Und auf das Zusammenwirken der Kräfte, den Einfluß der unbelebten Schöpfung auf die belebte Tier- und Pflanzenwelt, auf diese Harmonie sollen stets meine Augen gerichtet sein!

Mit an Bord nahm Humboldt rund 50 der modernsten Instrumente, darunter SextantenQuadrantenTeleskope, diverse Fernrohre, eine Längenuhr, ein Inklinatorium, ein Deklinatorium, einCyanometerEudiometerAräometer, ein HyetometerElektrometerHygrometerBarometer und Thermometer. Bereits den Zwischenaufenthalt auf der Kanareninsel Teneriffa nutzten Humboldt und Bonpland zu Aktivitäten, die sie dann in der Neuen Welt vielfach wiederholen sollten: Sie bestiegen den Pico del Teide, registrierten die Vegetationszonen, übernachteten in einer Höhle unterhalb des Gipfels und untersuchten tags darauf den Krater des Vulkans. Nach der anschließenden 22-tägigen Überfahrt landeten sie am 16. Juli 1799 in Cumaná(Venezuela). Dort beobachtete Humboldt in der Nacht vom 11. auf den 12. November 1799 einen Meteorschauer der Leoniden – seine Beschreibung legte später den Grundstein für die Erkenntnis, dass solche Himmelsereignisse periodisch auftreten. Von Cumaná aus reisten Humboldt und Bonpland nach gründlicher Erforschung der Umgebung und einer Reihe von Exkursionen weiter nach Caracas.

Humboldts amerikanische Forschungsreise lässt im Ganzen drei Phasen dynamisch vorwärts gerichteter Geländeexploration unterscheiden, die jeweils eingebettet waren in eher stationäre Phasen der Materialsichtung, -auswertung und -sicherung. Die erste große Expedition führte im Februar 1800 von Caracas zum Fluss Apure und auf diesem in das Strombett des Orinoko, das stromaufwärts so weit wie möglich in südlicher Richtung befahren, dann aber verlassen wurde, um über den Rio Atabapo weiter südlich zum Rio Negro, dem Amazonaszufluss, vorzustoßen. Man befuhr die Flüsse auf einer Piroge, einem mit Axt und Feuer ausgehöhlten Baumstamm von ca. 13 Metern Länge und knapp einem Meter Breite. Sie wurde von einem Steuermann und vier indianischen Ruderern betrieben. Im Bereich des Hecks war ein niedriges Blätterdach installiert, an dessen tragfähigen Teilen Käfige mit eingefangenen Vögeln und Affen hingen. Die mitgeführten größeren Messinstrumente schränkten die Bewegungsfreiheit zusätzlich ein.

Auf dem Rio Negro konnte dann die Einmündung des nordöstlich vom Orinoko direkt zufließenden Rio Casiquiare erreicht und mit dessen Befahrung in ganzer Länge flussaufwärts der Nachweis geführt werden, dass entgegen der verbreiteten Lehrmeinung, wonach zwischen den großen Stromgebieten der Erde nirgendwo natürliche Verbindungen existierten, eine solche zwischen Orinoco und Amazonas eben doch vorhanden war und ist, der Cassiquiare nämlich. Am 20. Mai 1800 erreichte die Piroge wie erwartet die Stelle, an der sich der Orinoco in zwei Arme gabelt. Damit war das wichtigste Forschungsziel dieser Expedition erreicht, und die Reisenden konnten sich für den Rückweg nun flussabwärts auf dem Orinoco fortbewegen. Sie folgten seinem Lauf bis Angostura (Ciudad Bolívar) und schlugen sich dann in der quälenden Hitze der Llanos nordwärts zur Küstenstadt Nueva Barcelona durch, die sie am 23. Juli 1800 erreichten.

Alexander von Humboldt von Friedrich Georg Weitsch, 1806     

Alexander von Humboldt vonFriedrich Georg Weitsch, 1806

Allein, dass sie dieses 2.775 Kilometer lange Unternehmen heil überstanden haben (Bonpland war allerdings noch zuletzt in Angostura dem Fiebertod nahegekommen), war erstaunlich genug. Dazu trugen außer der glücklichen Wendung mancher Gefahrensituation ihre Entschlossenheit und strapazierfähige Physis bei. Der in jungen Jahren oft kränkelnde Alexander vermeldete nach Hause: „Die Tropenwelt ist mein Element, und ich bin nie so ununterbrochen gesund gewesen als in den letzten zwei Jahren. (…) Am Atabapo, wo die Wilden stets am Faulfieber leiden, widerstand meine Gesundheit unbegreiflich gut.“ Den Gesamterfolg der amerikanischen Reise ermöglichte zudem ein unerschütterliches Durchhaltevermögen – ständig war Humboldt mit Ortsbestimmungen und Messungen aller Art beschäftigt, Bonpland mit dem Botanisieren, beide zusammen mit Skizzen und Aufzeichnungen – auch unter widrigsten Bedingungen: „Vier Monate hindurch schliefen wir in Wäldern, umgeben von Krokodilen, Boas und Jaguaren (…), nichts genießend als Reis, Ameisen, ManiocPisang, Orenocowasser und bisweilen Affen. (…) In Guayana, wo man wegen der Mosquiten, die die Luft verfinstern, Kopf und Hände stets verdeckt haben muß, ist es fast unmöglich am Tageslicht zu schreiben; man kann die Feder nicht ruhig halten, so wütend schmerzt das Gift der Insekten. Alle unsere Arbeit mußte daher beim Feuer, in einer indianischen Hütte, vorgenommen werden, wo kein Sonnenstrahl eindringt, und in welcher man auf dem Bauche kriechen muß. Hier aber erstickt man wieder von Rauch, wenn man auch weniger von den Mosquiten leidet.“

Mehr über Aleander von Humboldt auf Wikipedia.

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Ciudad Bolívar ist die Hauptstadt des Bundesstaates Bolívar in Venezuela mit einer Einwohnerzahl von 338.250 (2005, geschätzt).
Die Stadt wurde 1764 als Angostura gegründet, und 1846 in Ciudad Bolivar zu Ehren des Freiheitskämpfers Simón Bolivar umbenannt. Der ursprüngliche Name Angostura war eine Zusammenziehung des ehemalig vollen Namens der Stadt, ‚Santo Tomé de Guayana de Angostura del Orinoco‘, was auf Deutsch ‚Sankt Thomas von Guyana an der Verengung des Orinocos‘ heißt.
Die Stadt liegt an einer nur 1,6 Kilometer breiten Verengung des Orinoco, daher wurde hier im Jahr 1967 die erste Brücke über den Fluss gebaut. Ciudad Bolivars historisches Zentrum ist in einem sehr gutem Erhaltungszustand, mit kolonialzeitlichen Gebäuden und einer Kathedrale am Plaza Bolivar. Die Stadt dient heutzutage als ein wichtiger Hafen am Orinoco für die östlichen Regionen Venezuelas. Als eines der Hauptwirtschaftszentren im Stromgebiet des Orinoco sind seine Hauptprodukte Gold, Eisenerz, Vieh, Tierhaut und seltene Hölzer.
Die Stadt schenkte ihren Namen dem Angostura Baum (Cusparia febrifuga), der in der Region wächst. Die Rinde des Busch-ähnlichen Baums wurde traditionell als ein bitteres Tonic und Fiebermittel benutzt.
Im Jahr 1973 öffnete ein Museum für moderne Kunst, das von Carlos Raúl Villanueva geplant wurde und nach dem bekanntestem Sohn der Stadt dem Skulpteur Jesús Rafael Soto benannt wurde.

Ciudad Bolivar wurde ursprünglich als ‚Santo Tomé de Guayana‘ von Antonio Berrío um 1595 an einer anderen Stelle als der heutigen gegründet. Die Stadt erduldete Änderungen während ihrer ganzen Geschichte, bis die Stadt 1764 zur schmalsten Stelle des Orinoco umzog und den Namen ‚Santo Tomé de Guayana de la Angostura del Orinoco‘ annahm. Dieser Umzug wurde von der spanischen Krone unterstützt, die die Erbauung der Kirche und der Regierungsgebäude finanzierte.
1800 wurde die Stadt von Alexander von Humboldt besichtigt, der sie als eine ruhige Stadt begrenzt von einem mächtigen Fluss und als einen der reichsten Plätze unter Berücksichtigung der natürlichen Ressourcen Venezuelas hielt. Die Verengung des Orinoco bei Ciudad Bolivar vergrößerte die strategische Bedeutung und machte Ciudad Bolivar zu einem der Schlüsselpunkte im Kampf um die Unabhängigkeit. Wegen ihrer geographischen Position stellte sie während des Freiheitskrieges einen nur sehr schwer zu erobernden Ort dar. 1817 gelang es Simón Bolivar und Manuel Piar die spanischen Truppen nach vielen Schlachten zu besiegen, die Stadt – die sich kurz zuvor von der spanischen Krone für unabhängig erklärt hatte – zu erobern und die Provinz Guayana der Republik Venezuela anzugliedern, wobei Angostura zur provisorischen Hauptstadt des unabhängigen Venezuelas erklärt wurde. Am folgenden Tag wurde Piar geköpft.
Hier vereinten sich auch Britische Legionäre mit den Streitkräften Bolivars vor der Schlacht bei Boyacá in den Anden, die die Unabhängigkeit Kolumbiens sicherte. 1819 erklärte Simón Bolivar im Kongress von Angostura offiziell die Unabhängigkeit Großkolumbiens von Spanien. Um an den Helden der Befreiungskriege zu erinnern wurde die Stadt 1846 in Ciudad Bolívar umbenannt.
Heute ist sie die Hauptstadt des Bundesstaates Bolívar, der über ein Viertel der Fläche Venezuelas ausmacht.
Die Einwohnerzahl betrug um 1820 etwa 10.000 und im Jahr 2000 312.691.

Ciudad Bolivars historische Altstadt ist eine große touristische Attraktion, die sich durch Häuser und öffentliche Gebäude aus der Kolonialzeit auszeichnet.
The ‚Jesús Soto Museum of Modern Art‘, benannt nach dem Skulpteur und Maler Jesús Rafael Soto, zeigt eine Sammlung moderner Arbeiten von venezolanischen und internationalen Künstlern.
Ciudad Bolívar der Geburtsort von Musikern wie: Cheo Hurtado, Ivan Pérez Rossi und Antonio Lauro. Es ist auch der Sitz von Gruppen wie Serenata Guayanésa und das Ensemble Orinoco. Hierbei dominieren folgende Musikrichtungen:

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Humboldts handgezeichnete Karte des Orinoko, die er im April 1842 dem Autographensammler Joseph von Radowitz schickte (Kraków, Bibioteka Jagiellonska, Slg. Radowitz 6262).

„Mein erster Versuch, die am Orinoko und Casiquiare gemachten astronomischen Beobachtungen graphisch zu benuzen. Ich habe das Blatt gezeichnet in Santo Thomé del Angostura im Junius 1800 während Bonpland an einem Nervenfieber tötlich krank lag. Ich gebe Ihnen dies Blatt um zu beweisen, daß meine Unleserlichkeit nicht ein Urlaster ist.

Al. Humboldt, Berlin April 1842″ 

Der letzte Satz bezieht sich auf Humboldts schwer entzifferbare Handschrift, die er oft mit einer sich am Orinoko zugezogenen rheumatischen Erkrankung entschuldigte. Und tatsächlich ist die Karte in ihrer sorgsamen Ausführung ein Zeugnis auch von Humboldts zeichnerischen Fähigkeiten.

Die Karte stellt den gesamten Flußlauf des Orinoko, mit Nebenflüssen und dazwischen liegenden Bergrücken, und andere Flüsse, die z. T. zum heutigen Guayana gehören und ebenfalls dem Río Negro zufließen, dar. Der Nachweis der Verbindung der großen Flüsse Orinoko und Río Negro und damit Amazonas durch den Casiquiare war ja bekanntlich eines der wesentlichen geographischen Ergebnisse von Humboldts Amerikareise.

Außerdem gibt es vereinzelt Anmerkungen über bestimmte Regionen, z. B. darüber, daß die Ebene zwischen dem Orinoko, dem Casiquiare, dem Atabapo und dem Río Negro ein vollkommen unbewohntes Waldgebiet ist. In dem geographisch-physikalischen Atlas zur Amerikareise wird dieser Flußlauf dann auf zwei Karten dargestellt (Karte 15 u. 16). Es fällt auf, daß Humboldt den Conorichite als eine Verbindung zwischen Casiquiare und Río Negro gezeichnet hat, was darauf hindeutet, daß während seines Aufenthaltes ein Hochwasser den Itinívini und den Conorichite vereinigt hatte, ein häufig auftretendes Phänomen, auf das später Vareschi (14) verwies. In seinem Tagebuch (IV, Bl. 80) sagt Humboldt zu diesem Flußlauf: „Der Conorichite oder Itinívini ist ein Arm des Casiquiare, der oberhalb Vasiva den Casiquiare verläßt und sich bei Davipe in [den] Río Negro einmündet. Man kürzt durch ihn [den] Weg sehr ab. […] Er ist an 300 métres breit und geht durch die große, aber mit Wald bewachsene Ebene zwischen Atabapo, Temi, Orinoco, Guainía und Casiquiare. Man erspart drei Tage auf dem Wege von S[an] Carlos nach Esmeralda.“(15)

Man bemerkt auch hier wieder Humboldts Versuch, die dritte Dimension in die Karte einzufügen.

Da jedoch bedauerlicherweise gerade ein Stück des die beiden Flüsse Orinoko und Río Negro verbindenden Casiquiare fehlt, fügen wir für diese Stelle eine dritte, ebenfalls fast unbekannt gebliebene Karte bei.

Quelle : Ulrike Leitner: Unbekannte Venezuela-Karten Alexander von Humboldts

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Der Brazo Casiquiare ist ein Fluss in Venezuela. Er bildet die größte Bifurkation der Erde, indem er die Flusssysteme des Orinoco und des Amazonas miteinander verbindet. Er zweigt vom oberen Orinoco ab, entzieht diesem dabei etwa 25% seines Wassers und mündet nach 326 km Flusslauf bei San Carlos an der kolumbianischen Grenze in den Rio Negro, der wiederum in Manaus in den Amazonas mündet.

Diese Bifurkation wurde 1800 von Alexander von Humboldt bestätigt, beschrieben wurde sie bereits 1744 von dem spanischen Jesuiten Father Roman.

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Die erste Landkarte, in der der Orinoco eingezeichnet war, stammt aus dem Jahr 1529 und geht auf Diego Ribeiro zurück. Aber erst im 18. Jahrhundert fand die erste große Expedition unter Führung von José Solano statt. Vom oberen Orinoco-Tal drang sie bis zum Rio Negro vor. 1800 unternahmen der deutsche Forscher Alexander von Humboldt und der französische Botaniker Aimé Bonpland eine Expedition von der Mündung des Río Apure bis ins obere Orinoco-Tal. Sie sammelten wichtige Daten über die Flora und Fauna des Flusses. Die Quelle des Orinoco wurde dagegen erst im November 1951 von venezolanischen Forschern in der Sierra Parima nahe der Grenze zu Brasilien entdeckt.

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